Feuerkuppe 2017

Mit allen fünf Klassen des achten Jahrgangs besuchten wir vom 07. - 11.09.2017 den Ferienpark Feuerkuppe in Thüringen.  Diese Einrichtung ist eine großzügig angelegte Anlage mit vielfältigen Freizeitbeschäftigungen. Um nur einige Möglichkeiten zu nennen: Schmimmbad, Kletterturm, Indoor-Erlebnishalle, Fußballplätze, Bowlingbahn, Lagerfeuerplatz, Kino und mehr.

Das Personal war ausnahmlos sehr freundlich und hilfsbereit. Die Verpflegung mundete uns vorzüglich. Natürlich mag nicht jeder alle Speisen, doch die Auswahl beim Frühstücks- und Abendbuffet war groß und bot für jeden Geschmack etwas. Für mich war es auf Hotelniveau. Zu den Mahlzeiten gab es kostenlose Getränke.

Eine Stunde nach der Ankunft bekamen wir Lehrkräfte in der Rezeption den Plan für unseren Aufenthalt. (Quelle: durch das Team der Feuerkuppe genehmigt)

Dienstag besuchten wir die Indoor-Erlebnishalle. Dort gab es mehrere Möglichkeiten der sportlichen Betätigung: Fußballkäfig, Kletterwand, bewegliches Surfbrett und eine interaktive Lichterwand. Wir hatten viel Spaß!

Die höchste Stufe des Surfbrettes schafften Josie, Jonas und Nico. Alle waren sehr stolz auf sich. Für diese großartige Leistung bekamen sie von mir ein Eis geschenkt.

Am nächsten Morgen besuchten wir das Kaliwerk “Glückauf” Sondershausen. Es ist das älteste befahrbare Steinsalzbergwerk der Welt. Auch heute noch wird Steinsalz gefördert, dessen Lagerstätten sich auf einer Fläche von 23 km2 erstrecken. Im Eingangsbereich steht die “Heilige Barbara”. Sie ist die Schutzpatronin der Bergleute.

Nach dem Umziehen fahren wir in einem Förderkorb mit etwa 4m/s auf 670m Tiefe in das Bergwerk ein.

Der Guide brachte mir zwei große Salzkristalle aus der Tiefe mit, einer davon ist ein Halit. Er wird auch “Weißes Gold” genannt, weil es die höchste Qualität von Natriumchlorid (Kochsalz) aufweist. Da es nur wenige Halit-Lagerstätten auf der Welt gibt, habe ich also etwas sehr Besonderes für den Chemieunterricht bekommen. Danke dafür!

Am Nachmittag besuchten wir den Ort Sondershausen

Das nächste Highlight folgte am Donnerstag mit der Besteigung des über 21m hohen Kletterturmes. Hierfür wurde ein ehemaliger Schornstein umgebaut.

Den Aufstieg zur Aussichtsplattform mit Klingel schafften Ashley (2x), Eileen, Kamiran, Luke, Marcel (3x), Nicolas und Sammy. Wer oben ankommt, betätigt die Klingel. Herzlichen Glückwunsch!

Hier gabs keine Belohnung. Um ein Unglück zu vermeiden, wollte ich niemanden zu dem kräftezehrenden Aufstieg animieren!

Bei warmen Temperaturen ging es zum hauseigenen Freibad, in unmittelbarer Nähe des Fußballplatzes. Die beste Aussicht auf das Turnier hatte hier Marcel - unser ungekrönter “Baumkönig”. Den letzten Abend vor der Rückreise verbrachten wir auf der Bowling-Bahn und im Kino.

In der Nähe der Rezeption und der Duschen fand ich etwas Einzigartiges: Satans-Röhrlinge schossen hier aus dem Boden. Die Pilze sind leider giftig, denn sie verursachen starke Magen- und Darmbeschwerden. Eine tödliche Vergiftung ist allerdings unbekannt. Eigentlich kommen diese Pilze eher in südlichen Gegenden Europas vor. Somit ist es wirklich ein extrem seltener Fund in den nördlichen Breiten. Bisher hatte ich nur Fotos von ihm gesehen, doch nun sah ich ihn in der Natur - wunderschön!

 

Meine liebe 8d, habt vielen Dank für die schönen Tage mit euch!.