NS-Dokumentationszentrum

Während der nationalsozialistischen Diktatur befand sich in dem EL-DE-Haus (benannt nach dem Erbauer Leopold Dahmen) das Gestapogefängnis. Heute befindet sich in dem Haus ein Museum, eine Forschungs- und Gedenkstätte.

Genau gegenüber - für damals kurze Wege - befand und befindet sich noch heute das Justizgebäude. Inhaftiert wurden u.a. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und politische Häftlinge des Widerstands (etwa der Edelweißpiraten). Der bekannteste von ihnen war unser späterer Bundeskanzler Konrad Adenauer.

An 788 Tote wird heute gedacht. Die Gestapo hatte eine Vollmacht zur Hinrichtung vor Ort ohne Urteil des Reichssicherheitshauptamtes (Berlin). Sie wurden im anliegenden Garten vollzogen.

Vor dem Haus liegt eine Stolperschwelle. Sie erinnert an 1.000 Kölner Roma und Sinti, die durch das NS-Regime ermordet wurden. Die Haft-
befehle wurden hier gefertigt.

 

Erinnerung und Gedenkbuch

Originale Wandzeichnungen.

Die Zellen der Gefangenen, wie auch die der Folter befinden sich direkt am Bürgersteig. Die Schreie müssen damals auch von Passanten und Anwohnern gehört worden sein. Auch dies war ein Merkmal der Gewaltherrschaft: Unter der Bevölkerung Angst schüren.